Verdichtungsgeräte

Es gibt mehrere Arten von Verdichtungsmaschinen.

Diese sind wichtig um Böden, zum Beispiel bei dauerhaften und standsicheren Bauwerken und Verkehrswegen, zu verdichten.

Die erste Art um einen Boden zu verdichten ist die mit Hilfe des sogenannten "Walzenzuges". Diese wird für großflächige Verdichtungsarbeiten z.B. im Industrie- und Hallenbau verwendet. Vorne befindet sich eine Walze mit Glatt- oder Schaffußbandage und am Heck eine konventionelle Luftbereifung.
Eine weitere Art von Verdichtungsmaschinen ist der "Vibrationsstampfer". Dieser wird per Hand geführt und von einem Diesel- oder Benzinmotor angetrieben. Der Vibrationsstampfer wird für kleinere Verdichtungsarbeiten verwendet wie zum Beispiel engen Gräben.
Das dritte Verdichtungsgerät ist die "Vibrationsplatte". Sie wird je nach Verdichtungsarbeit in unterschiedlichen Größen gewählt. Auch dieses Gerät wird von einem Diesel- oder Benzinmotor angetrieben, der eine Vibrationsplatte in Bewegung setzt.
Ein weiteres Gerät zum Verdichten ist die "Tandemvibrationswalze". Sie wird per Hand geführt und ordnet sich leistungs- und größenmäßig zwischen Vibrationsplatte und Walzenzug ein.
Die letzte Art von Verdichtungsmaschinen ist die "Grabenwalze". Sie wird für Arbeiten in engen Gräben gedacht und ist eine Weiterentwicklung der Vibrationswalze. Durch vier voneinander unabhängig angetriebene Schaffußbandagen eignet sie sich besonders gut für bindige Böden. Ein großer Vorteil dieser Maschine ist, dass sich der Arbeiter nicht im Graben befinden muss, da das Gerät mit einer Infrarot-Fernbedienung gesteuert wird, und somit der erhöhten Unfallgefahr aus dem Weg geht.